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DJ Rewerb | Funky, Club, Electro & Progressive House Music 31 Tage Challenge Tag 25: Das beste Website-Statistik-Tool, um Besucher zu ermitteln ist gratis


Tag 25: Das beste Website-Statistik-Tool, um Besucher zu ermitteln ist gratis

31 Tage Challenge
Geschrieben von DJ Rewerb  
25.10.2016

Das beste Website-Statistik-Tool, um Besucher zu ermitteln ist gratis, DJ-Challenge Tag 25

Weißt du eigentlich wie viele Besucher pro Tag auf deiner Webseite unterwegs sind? Ohne eine vernünftige Zugriffsstatistik sind deine Aktivitäten im Internet wie ein Blindflug.

Stelle dir vor, du siehst deine Gäste nicht, während du Musik bei einer Party auflegst. Woher willst du wissen, ob den Leuten deine Musik überhaupt gefällt? Du kannst nicht sehen, ob jemand tanzt, alle feiern oder schon längst gelangweilt nach Hause gegangen sind.

Deshalb erstaunt es mich immer wieder, wie viele DJ-Kollegen zwar eine Webseite einrichten und dann Grundlagen wie Statistiken und Suchmaschinenoptimierung vernachlässigen.

Wobei ich das wiederum verstehen kann, auch ich verließ mich viel zu lange auf die Webserver-Statistiken meines Hosting-Providers. Später probierte ich alle möglichen Tools aus, weil ich den Datenschutz-Pessimisten aus den Internetforen mehr glaubte schenkte, als einer vernünftigen Auswertung der Klickzahlen.

Das werden wir in dieser Aufgabe ändern.

DJ-Challenge 25: Besucher-Statistik mit Google Analytics gratis einrichten

Google bietet eines der leistungsfähigsten Analyse-Programme gratis an. Das Online-Statistik-Tool Analytics richtest du in einer halben Stunde ein.

Mit diesen drei Schritte funktioniert das ganz einfach:

  1. Richte dein gratis Analytics-Konto bei Google ein, klicke dazu auf den Link https://analytics.google.com
    Als Google-Nutzerkonto kannst du die gleichen Zugangsdaten verwenden, wie für die Google Alerts

  2. Auf der Analytics-Seite legst du ein Konto für deine Webseite an

  3. Kopiere den Tracking-Code und füge ihn auf deiner Webseite ein

Den dritten Schritt zum Tracking-Code beschreibe ich lieber etwas ausführlicher.

Kopiere den Tracking-Code von der Analytics-Seite

Damit Google jeden Seitenzugriff mitbekommt, musst du auf deiner Webseite einen Tracking-Code einbauen. Dieses Mini-Programm sorgt dafür, dass der Browser deiner Besucher jeden Seitenzugriff zusätzlich an die Google Statistik-Server meldet.

Dafür besteht der Tracking-Code aus wenigen Zeilen Javascript. Javascript ist eine Programmiersprache, die nahezu jedes Browserprogramm wie Firefox, Chrome, Internet Explorer oder Safari ausführen kann.

Besucher-Statistik mit Analytics einrichten, Tracking-Code

Google erzeugt den Tracking-Code automatisch für dich:

  • Klicke dazu in der Analytics-Oberfläche auf den Reiter "Verwaltung".

  • Anschließend wählst du deine Webseite aus und klickst auf "Kontoeinstellungen".

  • In der Mitte erscheint eine neue Spalte "Property.

  • Klicke auf "Tracking-Informationen", um das Untermenü sichtbar zu machen. Im Untermenü klickst du auf "Tracking-Code".

  • Nun erscheint ein Seite, von der du den Tracking-Code kopieren kannst.

Diese paar Zeilen des Javascript-Programms musst du noch an deutsche Datenschutzbestimmungen anpassen. Aber keine Sorge, dafür musst du nicht programmieren können.

Kopiere den Tracking-Code in das Fenster eines Text-Editors wie Notepad oder TextEdit, bei dem du alle Sonderfunktionen abgeschaltet hast.

Ergänze die folgende Zeile im Javascript-Code:

ga('set', 'anonymizeIp', true);

Dein fertiges Ergebnis sollte ungefähr so aussehen wie in der nächsten Grafik, wobei deine Google-ID natürlich anders heißen wird.

Tracking-Code von Google Analytics auf anonym stellen

Mit dieser Anpassung sorgst du dafür, dass die IP-Adressen deiner Besucher nur anonymisiert an die Google-Server übertragen werden.

Den fertig geänderten Tracking-Code baust du nun auf deiner Webseite ein.

Wo soll ich den Google Analytics Tracking Code einfügen?

Analytics soll jeden Seitenzugriff zählen. Deshalb musst du den Tracking-Code an einer zentralen Stelle einbauen, sodass wirklich jede ausgelieferte Webseite den Tracking-Code enthält.

Je nach deiner Webseiten-Software kannst du den Tracking-Code im zentralen Seiten-Template einbauen oder automatisch in jede Seite einfügen lassen. Für Wordpress benutze ich dazu das Plugin "Header and Footer".

Auf dieser Webseite habe ich den Javascript Tracking-Code in das Joomla-Seitentemplate eingebaut. Dafür kopierte ich den Code an eine Stelle zwischen die HTML-Tags <Head> und <Body>.

Falls du für deine Webseite eine Frage hast, wie du den Tracking-Code am besten einbaust, schreibe bitte einen kurzen Kommentar mit deiner Webseiten-Software. Dann finden wir bestimmt eine Lösung.

Datenschutz nicht vergessen

Sobald du Google-Analytics eingerichtet hast, musst du unbedingt die Datenschutzerklärung deiner Webseite ergänzen. Passende Formulierung findest du über eine Google-Suche nach "google analytics datenschutzerklärung webseite".

Und wenn du es ganz streng nimmst, musst du mit Google einen Vertrag über die Auftragsdatenverarbeitung abschließen. Den Vertrag kannst du hier als PDF herunterladen.

Drucke die Seiten zwei Mal aus und schicke den Vertrag an Google Irland. Sie werden dir einen unterschrieben Vertrag zurückschicken.

Sieht nur auf den ersten Blick so kompliziert aus

Die vielen kleinen Schritte sehen nur so kompliziert aus, weil ich versucht haben jedes Detail zu beschreiben.

Auch wenn du die Daten zunächst überhaupt nicht nutzen willst, solltest du den Tracking-Code jetzt einbauen. Dann kann Google Analytics schon mal deine Seitenzugriffe mitzählen. Falls du deren Bedeutung in fünf Jahren erkennst, wirst du froh sein, diese Challenge-Aufgabe heute erledigt zu haben.

In Zukunft werden dir die Statistiken viel darüber verraten, was du auf deiner Webseite besser machen könntest.

Habe ich einen entscheidenden Schritt übersehen, der dich verwirrt oder hast du sonst eine Frage, wie du Analytics auf deiner Webseite einrichtest? Schreibe bitte einen kurzen Kommentar. Ich bin mir sicher, viele Challenge-Teilnehmer habe dieselbe Frage.

 

Kommentare 

 
0#1DJ Nick25.10.2016 14:47
Hi Thorsten,
interessant mit Google. Ich denke ich werde es mal testen.
Allerdings läuft auf meinem Server auch Piwik, denke es sollte dann ungefähr das gleiche Ergebnis bringen.

Auf deiner Homepage schreibst Du aber das Du Google immer mehr beiseite läßt und eher mit Piwik abeitest ?
Warum dieses ?

Gruss
Nick
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0#2Thorsten25.10.2016 16:09
Hallo Nick,

Piwik benutze ich ebenfalls auf allen Webseiten, allerdings eher für den täglichen Gebrauch.
Wenn ich langfristige Trends beobachte und besondere SEO-Analysen mache, benutze ich immer Analytics. Damit sind die Möglichkeiten sehr viel größer.

danke für deinen Hinweis, dann muss ich jetzt die Equipment-Seite umschreiben ;-)
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