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DJ Rewerb DJ Rewerb WMC 2013 - Blog von der Winter Music Conference in Miami


WMC 2013 - Blog von der Winter Music Conference in Miami

Geschrieben von DJ Rewerb  
25.03.2013

Mein Blog von der Winter Music Conference (WMC2013) in Miami.

Ich erzähle von Geschichten und poste Fotos von dem was ich zwischen dem 14. März und 25. März 2013 in Miami erlebe. Die Tage sind umgekehrt chronologisch sortiert. Das Neueste steht oben.

Sunday 3/24/2013

Beim Sicherheitscheck lerne ich Collins kennen. Es fällt dann doch auf, wenn jemand sein halbes Studio im Handgepäck dabei hat. Und von Wildcafe wusste ich bereits, dass wir im gleichen Flieger sitzen werden. Die lustige Abschiedsrunde trifft auch Luna wieder. Eine Horde House-Freaks kurz vor dem Einsteigen ...

     

Joggen am Strand

Auf dem Rückweg fegt der Wind den aufgewirbelten Sand gegen die Waden. Fühlt sich wie ein Sandstrahler auf der Haut an.

Die Szenerie ist atemberaubend. Links der Atlantik, rechts Palmen, Wolkenkratzer und ein meilenlanger Strand.

Jedoch habe ich die Temperatur und die hohe Luftfeuchtigkeit unterschätzt. Seit heute Morgen verstehe ich jeden Jogger, der mit einer Wasserflasche unterwegs ist. Denn als ich zurück kam, zeigte der Tower in der Lincoln Road bereits 80° F.

MIA/DUS/NUE, der Rückflug

Die Zeit verrinnt, wenn ich jeden Tag neue und interessante Dinge erlebe.

Schön wars. Ab heute Nachmittag bin ich auf dem Heimweg. Miss Luna und ich sharen ein Cab zum Airport. Noch eine Woche und die Hälfte meines Vokabulars würde Englisch sein.

Ich freue mich auf die kommende WMC. Bei der Einreise wird dem Imigration-Officer wieder auffallen, dass ich immer im März nach Miami komme. Am Flughafen kenne ich den kürzesten Weg zum Raucherbereich, die Straßennamen in South Beach kenne ich besser als die in Erlangen.
I’ll be back, for sure!

Friday 3/22/2013

An diesem Freitag fanden die letzten Sessions im Convention Center statt. Damit geht der geschäftliche Teil der Winter Music Conference zu Ende.

1:30 PM - Apps 4 Success - Engaging Fans with Mobile Apps

Für das Webradio Houseschuh habe ich einige Weichen in Richtung mobiler Zukunft gestellt. Sobald ich eine zündende Idee habe, wird es bestimmt eine App zum Webradio geben. Deshalb kam dieses Panel genau recht. McNeel Keenan (Cvent) und Julien Mitelberg (Bandsintown) retteten die Veranstaltung, da der Moderator durch Abwesenheit glänzte.

Eine Branchen-Weisheit lernte ich erneut: Zwar sind die Android-Nutzer zahlenmäßig überlegen, aber iPhone-Nutzer nutzen die Apps intensiver.

3:30 PM - Songwriting & Publishing Master Class

Wie arbeiten unabhängige Musik-Verlage, um die Rechte ihrer Klienten weltweit zu vertreten? Genau wegen solcher Insider-Informationen besuche ich die WMC. Ich staunte Bauklötze, welcher Verwaltungsaufwand für Musik notwendig sein kann.

Branchen-Dinosaurier wie Pieter van Bodegraven von Talpa Music, Niederlande stechen mit ihrem jahrzehntelangen Erfahrungsschatz heraus. Dabei meine ich "Dinosaurier" in keinster Weise negativ. Ich finde es super, wie offen er für modernste Dance-Music ist. Selbst ihn beeindrucken die Jam-Sessions von Afrojack und Nicky Romero.

Aber im Hinterkopf hat er bereits die Rechteverwertung für daraus entstehende Songs. Wie muss die Urheberschaft aufgeteilt werden, usw.? Manchmal denke ich, ich habe keine Ahnung von Musik und vom Musik-Geschäft.

Vokabel des Tages

to spill soemthing = etwas verschütten
Wenn ich im Ausland bin, versuche ich jeden Tag ein neues Wort zu lernen.
Mist, den Kaffeebecher hatte ich nicht so voll eingeschätzt und etwas zu heftig zum Trinken angesetzt. Ich war mir fast sicher, dass verschütten "to spill" heißt. Trotzdem schaute ich nach, ob mein Bauchgefühl für Englisch stimmt.

Thursday 3/21/2013

12:30 PM - What Is R.A.D.I.O.?

Niemals hätte ich davon geträumt ein Wort mit Kraze zu wechseln. Da stand er, mitten im Conference Center der WMC.

 

Eine meiner ersten Platten war "Kraze - The Party". Für mich ist dieser Song eine der wichtigsten House-Scheiben, die jemals erschien. Der Inbegriff des Chicago-House-Sounds.

Ich erzählte Kraze, wie sehr mich sein allererstes Lied musikalisch prägte. Auch davon, dass ich eine Bootleg-Version seines Song neulich bei der Party im Terminal90 spielte.
Kraze lachte und bedankte sich - bescheiden, jedoch sichtlich erfreut, dass sich so viele Leute an ihn erinnern. Nun ist er zurück im Music-Business.

Ich fragte ihn, ob er mir etwas besonderes zur Entstehungsgeschichte von "The Party" erzählen könne. Denn für die Artikelserie House-Klassiker am Montag schreibe ich bereits an dem Text über "The Party". Er versprach mir etwas noch besseres zu liefern, exklusiv für Deutschland … stay tuned.

Und dann hatte ich noch die Ehre, dass Kraze einen Audio-Schnipsel für Houseschuh Radio einsprach.
Dieser Tag hätte nicht besser sein können :-)
Big thanks to Edward Unger for taking the photo.

3:00 PM - Fans, Followers & Friends: Navigating Social Media

Was passiert, wenn die Social Media Experten von Beatport, vom Ultra Music Festival und Strictly Rhythm über ihre Social Media Aktivitäten sprechen? Sie reden viel. Ihre Geheimtipps behalten sie jedoch für sich.

Wie "typisch deutsch" ich bin, merkte ich bei dieser Veranstaltung. Der Zeitplan sagt 3 pm (15 Uhr), also bin ich um 14:58 Uhr vor Ort und erwarte, dass es in zwei Minuten los geht. Falsch! Wir sind in Süd-Florida und hier ticken die Uhren anders. Eine viertel Stunde später waren dann alle soweit, dass die Podiumsdiskussion beginnen konnte.

Schmunzeln musste ich über die Beschwerde eines Teilnehmers aus dem Publikum, dass Social Media Angebote wie Facebook und Twitter zunehmend kostenpflichtig werden. Sie würden ihm seine Geschäftsgrundlage entziehen, wenn er mit Status-Updates seine Fans nicht länger gratis erreichen kann.
Randnotiz: aus genau diesem Grund liest du diesen Text auf meiner Webseite und nicht bei Facebook. Dabei ist es wahrscheinlicher, dass du über einen Google-Klick auf dieser Seite gelandet bist, als über einen Facebook-Link.

Das beste Zitat lieferte Albert Berdellans (EDMSnob, Ultra): "Fans are both: stupid and smart".
Damit meinte er, dass eine Horde Menschen idiotisch reagieren kann. Jede einzelne Person hat jedoch ein sehr feines Gespür dafür, ob zum Beispiel die Twitter-Nachricht einer Firma ehrlich gemeint ist.

Attention Deficit Disorder

Meine Notizen zu diesem Panel muss ich erst noch sortieren und den Eindruck auf mich wirken lassen. Bevor ich entscheidende Tipps davon mitnehmen kann. Ja, in dem gnadenlos überfüllten Raum war ich einer der wenigen mit Bleistift und Papier.

Als Medium für Notizen dominierten ganz klar Smartphones, Tablets und Laptops. Aber was machen diese elektronischen Helfer aus den Menschen? Nervliche Wracks!

Der Typ links von mir konnte sich keine 20 Minuten auf die Podiums-Diskussion konzentrieren, twitterte dauernd, verließ dann den Raum.

Und mein rechter Sitznachbar war permanent bei Facebook und Google+ eingelogged und hat Text-Schnipsel aus seinem Mixcloud-Account editiert. Nach 10 Minuten wurde er so nervös, dass er mit seinen Beinen wackelte. "Hey dude, calm down."

Auf der Bühne zappelte Albert Berdellans hin und her. Das war keine Nervosität auf einer Bühne zu sein. Er war abgelenkt, hochkonzentriert und gelangweilt zugleich.

Die Aufmerksamkeitsstörungen der Zuhörer erschreckten mich.

Kein Dreamteam: Amazon vs. UPS

Mit US-amerikanischen Versand-Unternehmen scheine ich keinen guten Draht zu haben. Bei Amazon.com bestellte ich am Samstag ein USB-Mikrofon, das nur in den USA verkauft wird. Mein Mitbewohner bot mir an, dass ich die Lieferung an seine Büro-Adresse schicken lassen kann. Dann kann UPS an eine Business-Adresse liefern, deren Rezeption durchgehend besetzt ist.

Jetzt kommt der tricky part! Denn das Büro liegt mitten im Finanz-District von Miami. UPS brachte es fertig das Päckchen an 1435 Brickell Avenue zu liefern, statt 1441 Brickell Avenue. Nur leider kann ich dort nicht einfach rüber gehen und klingeln, denn es ist ein Wolkenkratzer mit ein paar tausend Angestellten.

Vokabel des Tages

to weld together = zusammenschweißen
Wenn ich im Ausland bin, versuche ich jeden Tag ein neues Wort zu lernen.
Ich befinde mich in der Heimat der barbecue grills. Selbstverständlich steht auf dem Balkon der Wohnung, in der ich für zehn Tage lebe, ein riesiger Weber-BBQ-Grill. Aber wie, bitte, erkläre ich den Unterschied zwischen lose aufgelegten Grillrost-Stäben und verschweißten Metallstäben? Ja, solche Gespräche führen wir auf dem Balkon, bei einer Zigarette. Der Grill blieb bislang aus.

Wednesday 3/20/2013

12:00 PM - Opportunities: Let's Make Lots of Money

Bisher die kontroverseste Diskussion, die ich bei der WMC erlebte. Umso interessanter war diese Mittagsrunde. Vier Meinungen gegen eine. Martijn Tjho vertrat die Ansicht, dass es eine schlechte Idee sei, Musik gratis zu verteilen.

Nicht einmal die „Bezahlungsform“ über Facebook-Likes oder Newsletter-Anmeldungen sei ein adäquater Ersatz für einen noch so kleinen Geldbetrag.

Die anderen Teilnehmer vertraten die Meinung: gib die Musik umsonst heraus und verdiene das Geld später. Im Verlauf der Diskussion erzählten sie dann allerdings, dass die Künstler sogar große Festival-Auftritte und WMC-Gigs ohne Bezahlung absolvieren müssen. Dies sei Teil von Promotion-Vereinbarung.

So gesehen dürfte Tjho Recht behalten, wenn seine Vermarktungsstrategie von Anfang an darauf ausgerichtet ist Einnahmen zu erzielen. Als Quereinsteiger im Musik-Geschäft erfüllte er eine Außenseiter-Rolle, und seine Ansichten befeuerten die Diskussion. Höchst interessant.

4:00 PM - On The Beat: The Life of a DJ

Carl Cox weiß es Geschichten zu erzählen. Nicht nur am Mischpult ist er ein Entertainer. Der ganze Saal hing an seinen Lippen, als er erzählte, wie er zum DJing kam. Für die Privat-Partys seines Vater wechselte er die Schallplatten ... bis er den Umschalter zum Tape-Deck entdeckte. Dann fing er an die Songs zu cutten, im Alter von sieben Jahren.

Später schaltete er Anzeigen in den Gelben Seiten seines Heimatorts: "Funk, Soul, Disco & Weddings". Seine Karriere startete er als Hochzeits-DJ für 20 britische Pfund die Nacht. Sympathisch!

Elektro-Dschungel & Vokabel des Tages

lizard = Eidechse
Wenn ich im Ausland bin, versuche ich jeden Tag ein neues Wort zu lernen.
Gleich hinter dem Convention Center liegt der Botanische Garten (Bild unten). Der Ort ist ein echter Geheimtipp, um dem hektischen Trubel der WMC für kurze Zeit zu entfliehen. Im Garten fliegen riesige Schmetterlinge umher, und überall rascheln Eidechsen im Laub. Aber wie heißen Eidechsen auf Englisch?

 

P.S.: Fast wäre es eine spanische Vokabel geworden. Das Menu des kubanischen Restaurants kam mir allerdings komplett spanisch vor. Also folgte ich der Empfehlung des Chefs und ließ mich überraschen ...

Tuesday 3/19/2013

12:00 PM - Advanced DJ 101

Kurzfristig kam dieses Angebot mit ins WMC-Programm. Entsprechend klein war die Teilnehmer-Zahl. DJ Sama moderierte die kleine Runde aus sieben DJs. Wir sprachen über Musik-Programmplanung, Mikrofon-Arbeit, unsere Liebe zu Vinyl, wie wir als DJs anfingen sowie harmonisches Mixing. Später kamen noch drei Anfänger dazu.

Erstaunlicherweise vertraten DJ Sama und Corey Feldman ebenfalls die Meinung, dass es ein guter Start sei, einem erfahrenen DJ über die Schultern zu schauen.

1:00 PM - The Down-Low on the Download: Digital Distribution

Dieses Panel wich etwas vom Ursprungsthema ab. Interessant fand ich die Erzählungen von Meindert Kennis, dass Spinnin’ Records sehr viele Verkäufe über die Links unter ihren Youtube-Videos generiert.

Sie benutzen die Video-Plattform als strategische Marketing-Instrument und bauten über die letzten acht Jahre eine hohe Abonnenten-Zahl für ihren Youtube-Channel auf.

Spinnin Youtube Channel 

3:30 PM - Pushing Buttons: The Laptop vs. Traditional DJ

10 DJs, die allesamt mit dem Laptop auflegen, diskutieren über das Für-und-Wider der Sync-Buttons. Oscar G brachte die Diskussion auf den Punkt "Who gives a shit".

4:30 PM - Mad Men & Women: Marketing Campaigns

Für den heutigen Tag versprach ich mir von dieser Session am meisten Wow-Momente. Die blieben leider aus, trotzdem nehme ich einen Haufen kleiner Bausteine für meine zukünftigen Social Media- und Internet-Aktivitäten mit.

Bestes Beispiel ist die Video-Platform Viddy.com von der ich niemals zuvor gehört habe.
Lainie Copicotto von Aurelia Group beschrieb es als Twitter für Videos, die auf 30 Sekunden beschränkt sind.
Natürlich habe ich gleich heute einen Account angelegt, unter www.viddy.com/djrewerb. Dort gibt es allerdings noch nichts zu sehen.

Und selbstverständlich gibt es bereits eine Viddy-App fürs iPhone sowie Android.

Viddy 

P.S.: in den letzten Jahren entdeckte ich MySpace und Facebook jeweils als erstes bei der WMC. Damals waren diese Plattformen in Deutschland noch vollkommen unbekannt.

Vokabel des Tages

aseptic/sterile = steril
Wenn ich im Ausland bin, versuche ich jeden Tag ein neues Wort zu lernen.
Beim Advanced DJ 101 versuchte ich den anderen DJs zu erklären, warum ich minimale Glitches beim Beatmatchen für gut halte. Schließlich transportiere ich damit meine Stimmung auf die Tanzfläche. Wir waren uns einig, dass zu viel Präzision steril klingt. 

Montag, 18. März 2013

Registration & Badge Pickup

Erster Tag des offiziellen Teil der Winter Music Conference. Die Registrierung war ein endloses Anstellen, wie immer. Es ist eine Kunst, sich in der richtigen Reihenfolge in der richtigen Schlange anzustellen.

Dafür ist Wartezeit eine ideale Gelegenheiten, um mit anderen Leuten ins Gespräch zu kommen. Ich traf DJs und Produzenten aus Frankreich, Polen und Mexiko. Großartig!

Fotografier-Verbot

Wie kontrolliert man eine Horde von Smartphone-Besitzern und setzt ein Fotografier-Verbot durch? Ich würde es nicht einmal probieren und als Veranstalter eher versuchen dieses Fotopotenzial kreativ zu nutzen.

Gut, die WMC-Organisatoren sehen das anders und gehen seit 28 Jahren einen anderen Weg. Deshalb haben das Sicherheits-Personal angewiesen jedem das Fotografieren zu verbieten. Darüber wundere ich mich schon gar nicht mehr.

Es könnte auch eine Beschäftigungs-Therapie für die Security sein. Sonst hätten sie nichts zu tun, bei der durchweg positiven und friedlichen Stimmung unter den Leuten.

Aber natürlich zückt jeder sein Arsenal an digitalem Equipment. Heute sah ich sogar jemand, der einen Audio-Mittschnitt einer Session mit seinem iPhone machte. Obwohl Audio-Aufnahmen ebenfalls verboten sind.

Als ich Barbara Tucker bat, ob sie einen Liner für das Houseschuh Radio für mich einspricht, zog sie mich zur Seite und meinte wir müssen schnell sein, bevor die Security es bemerkt. Gesagt getan: ich drückte auf Record und 15 Sekunden später hatte ich ihre Stimme auf Band, also mehr im MP3-Rekorder. Diesen Audioschnipsel gibt es bald im Houseschuh-Radio zu hören. Stay tuned!

Vokabel des Tages

Sequined = Mit Pailletten besetzt
Wenn ich im Ausland bin, versuche ich jeden Tag ein neues Wort zu lernen.
Mit Peter sprach ich über seinen Hut, der mit kleinen Spiegelsplittern verziert ist, wie eine Spiegelkugel. Er überlegt eine leichtere Variante zu bauen. Daraufhin erzählte ich ihm von meinem Faschingshut, der mit Pailletten besetzt ist. Auf das Wort „sequined“ kam natürlich er.

 

 

 

Sonntag, 17. März 2013

Mein erstes Baseball Spiel, live und in Farbe. Ich schaute 20 Minuten zu. Die Regeln habe ich immer noch nicht begriffen. Einer verhaut den Ball und plötzlich rennen alle Spieler vom Platz. Und nach ein paar Minuten geht es weiter.

Kelly Bensimon und die Paparazzi

Paparazzi kannte ich nur aus dem Fernsehen. Heute habe ich selbst zwei Vertreter dieser zweifelhaften Berufsgattung vor die Linse bekommen.
Sie wunderten sich etwas, dass ich der einzige war, der nicht in die Zielrichtung ihrer Monster-Objektive starrte. Stattdessen stellte ich mich auf die andere Seite und fotografierte Paparazzi. Praktisch eine Art Meta-Berichterstattung über den Sensations-Journalismus.

Paparazzi 

Dann klickten die Kamera-Verschlüsse mit ungefähr 100 Bildern pro Sekunde, weil sich irgendjemand auf dem Hotelbalkon bewegte. Ich fragte einen Paparazzo, wer dort sei.
Kelly Bensimon, antwortete er.
Kelly wer?
Kelly Bensimon sei ein berühmter TV-Star.
Anyhow …
Google verriet später, dass sie bei der erfolgreichen TV-Serie „The Real Housewives of New York City“ mitspielt.

Hierbas Ibicencas Launch Pool Party, Surfcomber Hotel

Funkagenda, Robbie Rivera, David Tort, Wally Lopez und viele mehr. Dieses DJ-Lineup spielte heute im Surfcomber auf. Als WMC-registrierter Teilnehmer hätte ich sogar freien Eintritt.

Das Spektakel schaute ich mir von der Seeseite aus an und bemerkte, dass ich keine Lust darauf habe. Verliere ich die Party-Lust, schon jetzt?

Vokabel des Tages

Pecker/woodpecker = Specht
Wenn ich im Ausland bin, versuche ich jeden Tag ein neues Wort zu lernen.
Natürlich kenne ich Woody Woodpecker. Aber nie im Leben wäre ich darauf gekommen, dass der Specht wirklich Woodpecker heißt.
Wie komme ich darauf? Vor dem Nachbarhaus steht der Stamm einer abgestorbenen Palme. Und in das Holz haben zwei Spechte heute Nacht ein Haufen Löcher gebohrt.

Woodpecker 

Samstag, 16. März 2013

Am Nikki Beach Club kam ich um 19 Uhr zu spät an. Die Leute sahen richtig durchgefeiert aus. Und warum ist die Musik so unhörbar leise? Angeblich gibt es Ärger mit den Anwohnern.

Lustig war auch der Security-Typ, der meinte ich solle die Farbe meines WMC-Wristbands an der Türe klären :-)

Vokabel des Tages

Curb = Bordstein
Wenn ich im Ausland bin, versuche ich jeden Tag ein neues Wort zu lernen.
Ja, ich bin der Typ, der älteren Menschen über die Straße hilft. Als wir auf der anderen Seite an die hohe Bordsteinkante kamen, fragte ich den Rentner aus Puerto Rico was Bordstein auf Englisch heißt: curb.

Prepaid heißt bei us-amerikanischen Mobilfunk-Anbietern "Pay As You Go". T-Mobile bietet ein günstiges Paket für mobiles Internet: knapp 7 $ für SIM-Karte + 25 $ für Mobile Broadband Refill Card, bei Best Buy.

Richtig, in jedem Starbucks gibt es free Wifi. Trotzdem hätte ich gerne eine Überall Netzverbindung. Zum Beispiel im Botanischen Garten ...

Miami Beach Botanical Garden 

Freitag, 15. März 2013

Vokabel des Tages

Jaywalking = "bei Rot über die Straße gehen"
Wenn ich im Ausland bin, versuche ich jeden Tag ein neues Wort zu lernen.
Übrigens stimmt das Klischee nicht, dass nur Deutsche an roten Ampel stehen bleiben.

Neues Profilfoto für Facebook und Google+
Image

Tischtennis mit Knewmi Cahony

Am Strand zur 21st Street lernte ich Peter aka Knewmi Cahony kennen. Wir schlenderten den Weg am Strand entlang zum Surfcomber Hotel, wo gerade die Aufbauarbeiten und der Soundcheck in vollem Gange war.

Er hatte die grandiose Idee an einer verlassenen Tischtennisplatte eine Runde table tennis zu spielen. Fünf Minuten gab er mir Vorsprung. Bis er erzählte, dass er seit seinem vierten Lebensjahr spielt. Eigentlich sollte er Profi werden, bis ihn die Musik erwischte.

Soundcheck im Surfcomber

 

Soundcheck im Surfcomber 

Donnerstag, 14. März 2013

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Kommentare 

 
+1#1Edith Viol21.03.2013 10:53
Hi Thorsten,
vielen Dank für all diese tollen Infos und Bilder. Es macht viel Spaß es zu lesen und ich finde es sehr interessant, was du dort alles so erlebst und vor allem sehr unterhaltsam wie du schreibst. :-)
Gute Zeit dir noch weiterhin und bis ganz bald.
GLG Edith
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0#2Cliff29.03.2013 14:15
Hey Thorsten, echt sau stark wie Du das kommentiert und dokumentiert hast. Großes Kino! VG Cliff
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