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Germany's Next House Tracks (blog/media)
In den letzten Monaten habe ich es auf den Tanzflächen ganz deutlich gespürt: House läuft selbst im gemischten Programm einer Ü30-Party immer besser. Zum Electro-Bootleg-Remix von "Don't Stop The Music" rockt zurzeit jede Party von 18 bis 45 Jahren. Mittlerweile höre ich öfter Wünsche nach House- als nach Hip-Hop-Titeln. Woher kommt dieser Wandel des Mainstream-Musik-Geschmacks? Das plötzliche Interesse für aktuelle House Music lässt sich mit der Musik zur Casting-Show "Germany's Next Topmodel" erklären. Beim renomierten House-Label Ministry Of Sound ist der Soundtrack zur Fernseh-Sendung erschienen. Darauf finden sich neben den Massen-kompatiblen 80er-Billig-Remixen auch einige Perlen aktueller House-Music. Löst Heidi Klums Erfolgsshow einen ernst zu nehmenden Wandel im Musik-Geschmack der Deutschen aus? Durchschnittlich sahen mehr als dreieinhalb Millionen Zuschauer den zukünftigen Topmodels zu. Das sind mehr als 20 % der werberelevanten Zielgruppe zwischen 14 und 49 Jahren. Ich bilde mir ein, der Einfluss von "Germany's Next Topmodel" auf Discotheken-spielbare Musik ist deutlich zu spüren. House ist auf dem besten Weg ein breiteres Publikum zu gewinnen. Noch im letzten Jahr war "Ida Corr vs. Fedde Le Grand - Let Me Think About It" der sichere Garant, jede Tanzfläche binnen Sekunden leer zu spielen. Heute heißt es Hands-Up auf der Tanzfläche! Der sehr clubbige House-Song ist bei jedem Publikum und in jeder Disco Prime-Time-tauglich geworden. Seit einigen Wochen hat es der Track sogar in die Rotation der Hitradio-Stationen geschafft. Ministry Of Sound bewirbt die Doppel-CD mit "die ausgewählten Songs sind die Hits ... der wichtigsten Catwalks in New York, Mailand, Madrid, Barcelona oder auch Berlin". Na gut, wenn es nur ein paar Models bedarf, die zum Belocca-Remix von "Push That Feeling On" ihr Lauftraining absolvieren und dabei von einer TV-Kamera gefilmt werden ... Mir soll es recht sein, denn endlich kann ich die Scheibe vor jedem Publikum auflegen. Auf diesen Moment warte ich seit knapp einem Jahr. Die komplette Trackliste des Soundtracks gibt es bei Ministry Of Sound. ... Artikel lesen

Mach90 - Back For Good (news/latest)
Nach jahrelanger Pause werde ich am Freitag, 25. Januar 2008, wieder im Mach1 (Nürnberg) auflegen. Für die Mach90-Party krame ich meine größten Knaller aus den alten Papa Joe's Zeiten heraus. Zum Flyer und Radiospot ... ... Artikel lesen

Was für ein Durcheinander (news/latest)
Im Doppelpunkt steht, ich würde an Silvester gleichzeitig im Paisley und im Cinecitta auflegen. In der Print-Anzeigen des Paisley steht mein Name ebenfalls bei der Silvester-Party. Curt-Online listet mich gleich noch für den 5. und 26. Januar 2008 im Paisley. Es freut mich, dass ich überall den DJ machen soll. Aber ich kann mich nicht vierteilen! Lass dich nicht von dem heilosen Durcheinander meiner DJ-Termine in den diversen Print- und Online-Veranstaltungsmagazinen verwirren. Ich weiß am besten wo ich wann auflegen werde. Meine Party-Liste auf diesen Seiten ist immer der verbindliche und aktuelle Stand meiner DJ-Termine: 15., 29. Dezember 2007: Paisley pure, Erlangen 31. Dezember 2007: Silvesterparty 2007 im Cinecitta, Nürnberg 05. Januar 2008: Ü30 im Parkcafe, Nürnberg 26. Januar 2008: Sportland Fasching, Erlangen ... Artikel lesen

Zoom H2 (blog/digital turntable)
"320 kB Samplingrate, Unterstützung bis 4 GB Speichermedien, wenig negative Testberichte, für 199 €" das waren die entscheidenden Argumente mir endlich einen mobilen MP3-Rekorder zuzulegen. Beim Auspacken des Zoom H2 fällt zuerst das Plastikgehäuse auf. Für 199 € kann man zwar kein Magnesium-Gehäuse erwarten, aber der Deckel des Batteriefachs und die windigen Schiebeschalter erwecken nicht gerade den Eindruck, dass es sich um ein robustes Profi-Gerät handelt. SDHC Speicherkarte Thomann liefert den Zoom H2 mit einer 512 MB SD-Karte aus. Das ist viel zu wenig für meine Anforderung sieben Stunden Audio-Material als MP3 mit 320 kBit aufzunehmen. Bei einem anderen Lieferanten bestelle ich deshalb eine 4 GB SDHC-Karte für knapp 40 €. Aber nicht jedes Gerät kann mit SDHC-Karten umgehen. Meinen Billig-USB-Kartenleser konnte ich nicht dazu überreden, die SDHC-Karte einzulesen. Wird der Zoom H2 per USB-Kabel mit dem Rechner verbunden, erkennt sowohl Linux als auch Windows ein neues Massenspeicher-Gerät. Nur so lassen sich die riesigen Audio-Daten auf den Rechner übertragen. Erster Live-Einsatz Bei Paisley Pure am 20.10.2007 war es soweit. Den H2 habe ich über den Line-Eingang (3,5 mm Klinke) an das Mischpult (Chinch) angeschlossen. Das mitgelieferte Adapterkabel ersetzte ich durch ein besseres Kabel; kurz vorm Digitalisieren möchte ich die Tonqualität nicht noch verschlechtern. Leider hat das Mischpult (Pioneer DJM-500) keinen richtigen Tape-Ausgang, also muss der Master-1 Ausgang genügen. Das hat den Nachteil, dass die Musik bei der Aufzeichnung lauter wird, wenn ich den Master-Fader nach oben bewege. Entsprechend muss die Eingangsempfindlichkeit reduziert werden, damit der Ton nicht übersteuert wird. Da man es nie schaffen wird alle Einstellung gleichzeitig zu ändern, wird der Ton erst lauter (vom Mischpult-Master) und danach leiser (von der Eingangsempfindlichkeit). Diese Probleme ließen sich vermeiden, wenn alle Eingangsquellen auf +4 dB einpegelt werden und ein Tape-Ausgang des Mischpults verwendet wird. Ab und zu kontrollierte ich die Aussteuerungsanzeige des Zoom H2. Das Display ist leider viel zu klein, um den Aufnahmepegel nebenbei im Auge zu behalten. Während des gesamten Abends zeigte der H2 einen Pegel von -6 dB an. Genug Headroom, um lautere Passagen ohne Verzerrung aufzunehmen. Wie sich später herausstellte war das ein Trugschluss, denn versehentlich aktivierte ich die die Limiter- oder Kompressor-Funktion AGC1. Problem der großen Audio-Dateien Während 7 Stunden Paisley-Programm hat der Zoom H2 zuverlässig 968 MB auf die Speicherkarte geschrieben. Es dauerte 20 Minuten, um diese MP3-Datei per USB-Verbindung auf den Rechner zu übertragen. Das erste Probehören war eine positive Überraschung. VLC öffnete die Datei problemlos und startete die Wiedergabe. Die Gesamtspielzeit zeigt VLC aber überhaupt nicht an. Winamp spielt die MP3-Datei ebenfalls problemlos und errechnet als Spielzeit 423 Minuten. Nach 60 Minuten wird der Sound verzerrt und übersteuert. Obwohl ich den Eingangspegel kontrolliert habe, sind die nachfolgenden 6 Stunden ungenießbar. Die nächste Schwierigkeit ist, eine knapp 1 GB große Audio-Datei nachzubearbeiten. Ich möchte die erste Stunde der Aufnahme behalten und den Rest abschneiden. Das Menü des H2 bietet dazu die Option "Divide". Es dauert ungefähr 45 Minuten, bis der Audio-Rekorder die Datei in zwei Teilen abgespeichert hat. Verbesserungsvorschlag: Die Suchgeschwindigkeit innerhalb einer Datei sollte abhängig von der Dateigröße und der Druckdauer der Vorspultaste errechnet werden. Es ist nervig 2 Minuten auf Vorspulen zu drucken, nur um 60 Minuten voranzukommen. Audacity benötigt 33 Minuten, um die MP3-Datei einzulesen. Dabei werden 4 GB an temporären Daten angelegt. Das Open-Source Audio-Bearbeitungsprogram stellt sich ebenfalls als Sackgasse heraus. Nur mit den Programmen mp3DirectCut und ? ist die große MP3-Datei überhaupt zu bearbeiten. Ich gebe auf und warte auf das nächste Wochenende ...  Software-Update  Zoom liefert den Rekorder mit der Firmware 1.02 aus. Mittlerweile ist ein Update auf die Version 1.20 verfügbar (seit 08.11.2007). Die Installation verläuft problemlos, nach der ausführlichen Beschreibung des Herstellers unter: zoom.co.jp Zweiter Live-Einsatz  Die Automatik AGC ist diesmal ausgeschaltet. Für das Aufnahme-Signal verwende ich die Effekt-Send-Ausgänge des Mischpults. Ein Adapterkabel 2x 6,3 mm Stereo-Klinke auf 1x 3,5 mm Stereoklinke verbindet den Rekorder mit einem konstanten Summensignal. Der Pegel des Effekt-Ausgangs ist nicht vom Masterfader abhängig.Wegen der Zeit-Umstellung kann ich an diesem Abend 8 Stunden auflegen. Es dauert 24 Minuten, um das 8-Stunden MP3 (1,4 GB) auf den Rechner zu kopieren. Die Audio-Qualität ist sehr gut. Mein erster Live-Mitschnitt einer kompletten Nacht. Dritter Live-Einsatz Im Parkcafe schneide ich am 3. November 2007 die Musik einer Ü30-Party mit. Alle Ausgänge des Mischpults (Pioneer DJM-600) für den Main-Floor sind bereits belegt. So bleibt wieder nur der Effekt-Send-Ausgang, um das Audio-Signal aufzuzeichnen. Zusätzlich zum Kabel für die Aufnahme nehme ich jetzt immer noch ein Adapter-Kabel (2x Chinch auf 3,5 mm Stereoklinke) für die "Hinterband"-Kontrolle mit. Dazu verbinde ich den Line-Ausgang des Zoom mit einem freien Kanal am Mischpult. So kann der Digital-Rekorder irgendwo rumliegen und trotzdem ist das Aufnahmesignal schnell über den Kopfhörer zu kontrollieren.   Die Aussteuerungsanzeige sieht zuerst gut aus - alles im grünen Bereich. Erst nach einer halben Stunde mache ich die Kontrolle über das Mischpult. Das Signal ist vollkommen verzerrt. Versehentlich verschiebe ich den Mic-Gain-Regler. Danach klingt das Signal besser - aber warum hat der Mikrofon-Regler einen Einfluss auf das Line-Signal? Erst Stunden später wird mir klar, dass ich den falschen Eingang benutzt habe. In der Dunkelheit des Parkcafe DJ-Bereichs habe ich die Eingangsbuchsen des Zoom H2 verwechselt. Die Aufnahme ist einigermaßen hörbar, verzerrt aber bei hohem Pegel in den oberen Frequenzbereichen. Mein Fehler! Zwischenfazit Der Zoom H2 zeichnet ein Stereo-Audiosignal 8 Stunden ohne Probleme auf. Die Audio-Qualität des kodierten MP3s ist hervorragend und genügt voll und ganz meinen Ansprüchen. Es gibt keinerlei Aussetzer. An die Bedienung muss ich mich jedoch noch gewöhnen. Es wird bestimmt einige Abende dauern, bis ich den Audio-Rekorder so souverän und nebenbei bedienen kann, wie einen Plattenspieler oder ein Mischpult. Jeden Abend tappe ich in eine andere Falle. Bei 4 GB Speicherkarten ist noch nicht Schluss. Als kompatible 8 GB SD-Karte gibt Zoom die SDHC-Karten TS8GSDHC und TS8GSDHC6 der Firma Transcend an. Damit würde sich ein kompletter DJ-Abend sogar im unkomprimierten WAV-Format aufzeichnen lassen. Rechnerisch passt auf diese Karten eine Audio-Aufnahme mit 754 Minuten (12,5 Stunden) in CD-Qualität (44,1 kHz/16 Bit).   ... Artikel lesen

L'Oasis - Stuttgart (news/latest)
Am Mittwoch, 10.10. landen wir eher zufällig in Stuttgart in der Orient-Lounge L'Oasis. Sehr wenig Licht, unendlich viele Kissen auf den Sofas, niedrige Sitzgelegenheiten - das ist der erste Eindruck. Im Hintergrund läuft - etwas unpassend - Diana Ross "Upside Down". "Nicht schon wieder 80er-Mucke", denke ich. Etwas später füllt sich das L'Oasis. Ein DJ fängt an zu spielen. Der Sound wird funkig mit vielen R'n'B-Klassikern der frühen 90er Jahre. Wenige DJs verstehen es ihr Publikum auf eine musikalische Reise mitzunehmen. An dem Abend kam genau die richtige Mischung der wirklichen Klassiker, die sonst kein Mensch kennt - geschweige denn spielt - zum Beispiel: Mantronix  "Got To Have Your Love". Dieser Abend hat mich sehr inspiriert. Sei gespannt auf meine erste Stunde im Parkcafe am 3. November. Die Mittwochs-Session im L'Oasis ist meine Empfehlung in Stuttgart. Angekündigt war es als "L'Oasis goes a Disco - How deep is your love". Die Beschreibung des Dienstags-Programms trifft es aber eher "Hip Hop, R'n'B & more Classics". Wäre ich noch in Stuttgart und würde ich am 13.10. nicht selbst auflegen, dann habe ich einen Tipp für Samstag: "Sean Finn - Sunglasses at Night - Ibiza House Deluxe Session".  ... Artikel lesen

DJing For Dummies (blog/media)
Das Buch hatte ich eigentlich mehr als Gag fürs Bücherregal gedacht. Zum Glück habe ich das 400-Seiten Werk nicht gleich als Buchstütze verwendet, sondern darin geblättert. Die Geduld mit der Steventon jedes noch so kleine Detail eines perfekten Abends beschreibt ist bemerkenswert. Für DJ-Anfänger gibt es so viele Tipps, die vermutlich kein Newbie an den Plattentellern alle auf einmal verinnerlichen kann. Fortgeschrittene DJs mit Club- und Publikums-Erfahrung werden viele Situationen wiedererkennen.  "DJing isn't work; it's getting paid to do something you love" Nach einem DJ-Crashkurs in der Einleitung folgen technische Grundlagen. Dort beschreibt Steventon das notwendige DJ-Equipment. Jedes Gerät, vom Plattenspieler, CD-Player, übers Mischpult bis zu Equalizern und Verstärkern wird ausführlich in allen Funktionen beschrieben. Sehr gelungen sind die Hersteller- und Modell-neutralen Beschreibungen. Aus den Hinweisen zum Kopfhörer und den Monitor-Boxen sprechen jahrelange DJ-Erfahrung. Jeder Anfänger sollte diese Seiten intensiv studieren. Damit  erspart man sich eine Lernkurve, für die ich fünf Jahre benötigt habe. Die Technik ist eingestöpselt. Im dritten Teils des Buchs geht es dann ans Eingemachte: Beatmatching. Zwei Platten lassen nur nahtlos ineinander Mischen, wenn sie die gleiche Geschwindigkeit haben. Nach der Erklärung von BPMs, Cue-Punkten und Musik-Theorie sollte jeder bereit für den ersten Mix sein. Danach heißt es Üben, Üben, Üben. (An diesem Punkt haben bisher alle DJ-Anfänger aufgegeben, denen ich das Mixen beibringen wollte.) Jeder Anfänger wird sich durch wochenlange Off-Beat Gewitter quälen müssen. Aber jeder, der stundenlang an einem Übergang geübt hat, wird erleben, dass es plötzlich Klick macht. Die Mixe funktionieren und sie funktionieren immer besser. Jetzt beginnt der öffentliche Teil eines DJ-Lebens. Im vierten Teil von "DJing For Dummies" gibt es alle wichtigen Hinweise, um den Übergang vom Wohnzimmer-DJ zum Discotheken-DJ zu meistern. Im Anschluss folgen Tipps, wie man sich als DJ vermarkten sollte. Zum Schluss zählt Steventon zehn Fehler auf, die es zu vermeiden gilt. Über manche Hinweise kann man geteilter Meinung sein. Unter Rock-DJs gilt der Spruch "Nur ein besoffener DJ ist ein guter DJ". Die Warnung "Getting Drunk when Playing" verstehen manche eben als Aufforderung ;-) Den letzten Tipp "don't leave the club before you've been paid in full" wird jeder nach seinen ersten Gigs sowieso befolgen. Bisher ist nur die englische Ausgabe erschienen. John Steventon (2006): DJing For Dummies. Wiley & Sons. ISBN 978-0470032756. Meine Empfehlung: Amazon-Partnerfirmen bieten das Buch als Import-Exemplar ab 12 Euro an. Eine sehr lohnende Anschaffung.  Anmerkungen und weitere Tipps The Show Must Go On CD-Player werden ausfallen, Mischpulte werden kaputt gehen, Techniker werden versehentlich das Netzkabel des Plattenspielers ziehen ... kurz gesagt, es wird alles schief gehen, was schief gehen kann. Egal was auch passiert, die Musik muss weiterlaufen. Unterm Auflegen musste ich schon Plattenspieler austauschen oder die Tanzläche mit der Monitorbox beschallen, weil die restliche Musikanlage gestreikt hat. Lass dich nicht aus der Ruhe bringen! Analysiere die Fehlerquelle und finde schnell eine Lösung. Ganz wichtig: Lass deine gute Laune nicht von streikender Technik vermiesen. Lächle über alles was passiert und kümmere dich weiter um die Musik. Wenn der letzte Gast gegangen ist, bleibt genügend Zeit im Büro des Geschäftsführers auszuflippen. Davon sollte aber das Publikum nichts mitbekommen. Bühne bauen Der DJ-Bereich ist für sechs bis acht Stunden dein Arbeitsplatz. Du bist für die Musik am Abend verantwortlich. Du musst dich wohl fühlen, um gute Stimmung verbreiten zu können. Für einen Abend ist es deine Bühne; gestalte sie nach deinen Vorstellungen.Um nicht komplett als arroganter, besserwisserischer DJ abgestempelt zu werden, solltest du erklären, warum du deine Bühne umbaust. Zuerst entsorge ich meist den Müll meiner DJ-Vorgänger und räume den unnötigen Kleinkram weg. Mache das Auflegen so komfortabel und ergonomisch wie möglich. In vielen Clubs ist es nicht möglich etwas an der Musikanlage zu verändern. Sprich trotzdem alles an, was du gerne geändert hättest. Fragen kostet nichts. Es kann den Abend so viel angenehmer machen, eine Lautsprecherbox um fünf Grad vom DJ-Bereich wegzudrehen. Dadurch wird die Monitorbox viel deutlicher hörbar und die Mixe gelingen besser. Auch dein Gehör wird es dir danken, wenn der Monitor den ganzen Abend 10 dB leiser laufen kann. Eine Monitorbox, die auf dem Boden steht, ist zwar besser als nichts. Neben dem rechten Plattenspieler ist sie aber viel besser hörbar (vorausgesetzt due hörst mit dem linken Ohr vor). Absolut unergonomisch sind Doppel-CD-Player, die - starr verbunden - in einem 4-HE Flightcase eingebaut sind. Wenn diese Einheit dann noch unter dem Mischpult steht sind 140 Kniebeugen am Abend vorprogrammiert. Bisher hat jeder Verleiher verstanden, dass ein DJ bei dieser Kombination Rücken-Probleme bekommen wird. Lichtshow Bei großen Veranstaltungen sind einige Kilowatt an Licht auf die Tanzfläche gerichtet. Die Lichttechniker sind zu Recht stolz auf ihr aufgebautes Equipment und bestrahlen die Tanzfläche mit Allem was die Installation hergibt. Alle PAR-64 Scheinwerfer strahlen mit voller Leistung. Moving-Heads wechseln die Gobos und Farben mit atemberaubender Geschwindigkeit. Doch Vorsicht - am Anfang eines Abends erzeugt weniger Licht viel mehr Wirkung. Wer möchte sich unbedingt als erste Tänzerin, erster Tänzer auf einer gleißend hell beleuchteten Tanzfläche präsentieren. Es erfordert etwas Fingerspitzen-Gefühl die Light-Jockeys am Beginn einer Party darum zu bitten, das High-Tech Equipment abzuschalten. Die Tanzfläche spielst du mit weniger Licht aber viel schneller voll. Wenn es soweit ist, haben auch die Light-Jockeys viel mehr Spaß und können sich ausleben. Leider ist es keine Selbstverständlichkeit die Lightshow mit dem Spannungsbogen der Musik zu synchroniseren. Dieses perfekte Zusammenspiel von DJ und LJ habe ich bisher nur in den großen Clubs, wie dem Pacha (Ibiza) und Mansion (Miami) und einmal selbst in Regensburg erlebt. Für das Publikum ist es der absolute Kick, wenn Audience-Blinder das musikalische Highlight der Nacht unterstützen. Gänsehaut-Garantie! In der Realität sieht es leider eher so aus, dass der DMX-Kontroller auf Automatik steht und unkoordiniert sein Programm abspult. Du kannst höchstens die Programmauswahl manuell beeinflussen. Wenn du dir vorher die Geschwindkeit der Lichtszenen gemerkt hast, kannst du immerhin Strobe-Effekte während der Barry White-Schmusenummern verhindern - ansonsten das Licht aber nicht großartig steuern. ... Artikel lesen

Zwei Partys im Mai (news/latest)
Ein paar Tipps zu Partys bei denen ich auflegen werde. Be Part Of It Mittwoch, 16. Mai 2007 Paisley Park, Erlangen Mittlerweile ist es kein großes Geheimnis mehr, dass ich an der Party "Be Part Of It" im Paisley Park beteiligt bin. Wichtig: Wenn Du zu dieser Party ins Paisley reinkommen willst, benötigst Du eine Einladung. Aber du kennst ja einen der "Be Part Of It"-DJs. Also sag' einfach Bescheid wie viele Tickets du brauchst. Weitere Infos unter www.be-part-of-it.info Ü30 - die Party über 30 Samstag, 26. Mai 2007 Parkcafe, Nürnberg Du brauchst bereits am ersten Berg-Wochenende eine Auszeit vom Berch-Trubel? Dann sind die rauchfreien Areas im Parkcafe vielleicht genau das Richtige für dich. Die große Open-Air-Party "Sunset Club" findet dieses Jahr am Samstag, 21. Juli 2007 statt. Wie immer mit "byo BBQ" und Sonnenuntergang unter der Spiegelkugel. Freue Dich auf eine heiße Sommernacht!  ... Artikel lesen

Ü30 im Parkcafe - Miami Edition (news/latest)
Was ein jet-set DJ-Leben?! Samstag Nacht im Parkcafe auflegen und dann ab in den Flieger nach Miami. Meine Vorfreude auf eine Woche House-Party im "sunshine state" muss ich mit Euch teilen. Deshalb spiele ich zur Abwechslung "Will Smith - Miami", natürlich Gloria Estefan und als Abschlusslied "Phil Collins - In The Air Tonight". Fehlt nur noch das Cabrio, um - wie einst Crockett & Tubbs - über den Overseas Highway nach Key West zu brausen ... ... Artikel lesen

Gewinne Freikarten für das Planet (news/latest)
Am 13.10. steigt im Planet (Nürnberg) die "Party über 30". Für diese Party verlose ich 5 x 2 Freikarten. Schicke einfach eine E-Mail an freikarten@rewerb.comDiese E-Mail-Adresse ist gegen Spam geschützt. Zur Anzeige muss Javascript aktiviert sein, wenn Du zwei der begehrten Tickets gewinnen willst. Drei DJs werden im Planet 80er & Hits, House und Rock auflegen: DJ rewerb, DJ Werner, DJ Sommi. ... Artikel lesen

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