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DJ Rewerb | Funky, Club, Electro & Progressive House Music House Klassiker Incognito ft. Jocelyn Brown - Always There (1991)


Incognito ft. Jocelyn Brown - Always There (1991)

House Klassiker
Geschrieben von DJ Rewerb  
20.01.2014

Die Geschichte von Incognito beginnt im Jahr 1979. Zu dieser Zeit beschließen zwei Londoner Musiker einen komplett neuen Stil zu kreieren.

Paul Williams alias "Tubbs" und Gitarrist Jean-Paul Maunick alias "Bluey" sitzen in ihrem WG-Zimmer und sinnieren über eine Bandgründung. Prägende Vorbilder der Musiker sind Earth, Wind & Fire. Diese beeindruckten und beeinflussten die Musiker.

Nur zwei Tage nach dem WG-Treffen beschließen Bluey und Tubbs sich mit anderen Musikern zusammen zu schließen und erste musikalische Versuche zu starten.

Ihr erster Song, ein reines Instrumental-Projekt mit dem Namen "Parisienne Girl" wurde zum Lückenfüller eines Radiosenders, brachte ansonsten keinen großen Erfolg.

Incognito schloss einen Vertrag mit dem Plattenlabel Ensign. Innerhalb weniger Tage entstand das Album Jazz Funk, das 1981 in die Plattengeschäfte kam.

Konstante Veränderungen und der erste Hit

Nachdem Incognito in dem ersten Jahrzehnt ihres künstlerischen Schaffens überwiegend die Musikszene in London eroberte, landete die Band im Jahr 1991 mit "Always There" ihren ersten Hit. Plötzlich wurde die Band weltweit bekannt.

Neben Song-Liebhabern und Groupies fühlten sich auch Club-Gänger angesprochen. "Always There" ist ein Hit, der zum Tanzen animiert und durch Qualität überzeugt.

Dabei ist "Always There" mehr als eine Coverversion des gleichnamigen Originalsongs, den Ronnie Laws komponiert hatte. Die Version von Incognito ist vor allem mit Jazz- und Funk-Elementen gespickt. Als Sängerin holten sie Jocelyn Brown vor das Mikrofon.

Incognito als Soul-Jazz-Kollektiv

Zur mittlerweile 13-köpfigen Formation gehören auch George Lee, ein bekannter Saxophonisten aus Ghana sowie Jeff Dunn, einem begnadeter Schlagzeuger. Erst später kamen der Keyboarder Peter Hinds und Gee Bello als Percussionist dazu. Van Morrison, ein Sänger aus Nordirland, machte die Band Incognito dann komplett.

Obwohl die Gruppe - seit "Always There" - sehr bekannt ist, wussten nur weniger immer genau, wer zur Band dazugehört, denn die Besetzung wechselte ständig. Nur Jean-Paul "Bluey" Maunick war eine Konstante, als einziger Musiker, der immer in der Standard-Besetzung dabei war.
Er brachte es dann auch auf den Punkt: Incognito kann nie mit festen Gesichtern in Verbindung gebracht werden. Es handelte sich dabei eigentlich nie um eine Band. Man könnte eher sagen, Incognito ist ein Soul-Jazz-Kollektiv. Das erste seiner Zeit.

Erstaunlich sind diese Daten: Bis zum Jahr 2003 waren 1.400 Musiker auf irgend eine Weise an Incognito beteiligt. Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass die britische Band als eine der wichtigsten Vertreter in der Acid Jazz Bewegung gesehen wird.

Und da sich die Besetzung von Incognito ständig änderte, verwandelte sich auch ihr Musikstil stetig. Das Markenzeichen der Band blieben die umwerfenden Soul-Stimmen der Sänger, wie Van Morrison. Zusätzlich fließen scharfe Bläsersätze, die Rhythmusgitarre von Jean-Paul "Bluey" Maunick sowie lateinamerikanische Einflüsse und Funk-Rhythmen ein.

Die beiden Songs "Always There" und "Don't You worry 'bout a Thing" füllen heute noch jede Tanzfläche und so wächst die Fangemeinde ständig. Incognito treten immer noch auf. In Deutschland zuletzt im "Colos-Saal" in Aschaffenburg, in der "Fabrik" in Hamburg und auf vielen verschiedenen Jazz-Festivals.

Trotz der jüngeren Erfolge ist der erste Hit "Always There" bis heute der prägendste Song der Band.

 

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