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DJ Rewerb House Klassiker


House Klassiker

Funky Green Dogs - Fired Up! (1996) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

Wie definieren sich zwei wahre Stars der Underground House Music? Vielleicht über elf Nummer-1-Hits in den us-amerikanischen Billboard "Hot Dance Club" Charts. Und trotzdem schrieb noch niemand einen Eintrag zu "Funky Green Dogs" bei Wikipedia.

Wobei es gnadenlos untertrieben ist "Fired Up!" der Funky Green Dogs als Underground zu bezeichnen. Der Track ist ein Brecher. Auch heute noch, 18 Jahre nach der Erstveröffentlichung, entlockt dieses Lied jedem Publikum ein Freudenschrei der Verzückung. Immer wenn ich es spiele!

 

Technotronic ft. Felly - Pump Up The Jam (1989)

Geschrieben von DJ Rewerb  

"Technotronic - Pump Up The Jam" war zunächst als instrumentale House-Track gedacht. Doch erst der Gesang von Rapperin Ya Kid K verpasste dem Song eine individuelle Note. Ihre Stimme trug den Song in die Welt und sorgte für einen rasanten Aufstieg in den Hitparaden Europas sowie in den USA. Und so wurde "Technotronic - Pump Up The Jam" über 3,5 Millionen mal verkauft.

Die Message von "Pump Up The Jam" ist klar: Hier geht es ums Party machen, um Musik und Tanz. Eigentlich bestehen die Lyrics gerade einmal aus ein paar Sätzen, die musikalisch äußerst genial eingesetzt werden.

 

Incognito ft. Jocelyn Brown - Always There (1991)

Geschrieben von DJ Rewerb  

Die Geschichte von Incognito beginnt im Jahr 1979. Zu dieser Zeit beschließen zwei Londoner Musiker einen komplett neuen Stil zu kreieren.

Paul Williams alias "Tubbs" und Gitarrist Jean-Paul Maunick alias "Bluey" sitzen in ihrem WG-Zimmer und sinnieren über eine Bandgründung. Prägende Vorbilder der Musiker sind Earth, Wind & Fire. Diese beeindruckten und beeinflussten die Musiker.

Nur zwei Tage nach dem WG-Treffen beschließen Bluey und Tubbs sich mit anderen Musikern zusammen zu schließen und erste musikalische Versuche zu starten.

 

Livin Joy - Dreamer (1994) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

In "Dreamer" ist es die Hammond-Orgel, die das Thema spielt. Sie ist so etwas wie die House-Orgel schlechthin. Dieses Instrument gilt für das Genre als typisch und verleiht vielen House-Liedern ihren besonderen Sound. Hammond-Samples stehen für Housemusic.

Und "Dreamer" ist damit eines dieser Stücke die typisch housig klingen, inklusive aller Sexyness und Deepness der Hammond-Orgel. Darunter liegen Garage-getränkte Beats und über alldem der Soul-Gesang von Janice Robinson. Veredelt mit einer top Produktion, so wurde "Dreamer" ein Peaktime-Hit. Typisch für die mittleren 1990er-Jahre sind auch die Sythpads.

 

Nomad ft. MC Mikee Freedom - (I Wanna Give You) Devotion (1990)

Geschrieben von DJ Rewerb  

Unterirdische Subbässe verleihen diesem House Tune ein sattes Fundament. Die Rap-Passagen deuten den Eurodance Trend der Neunziger an. Und die Stimme Sharon D. Clarks kennt man bereits - von F.P.I. Projects House-Klassiker "Rich In Paradise (Going Back To My Roots)". Da konnte eigentlich nicht viel schief gehen.

Der obskure Name Nomad gründet sich übrigens auf eine ziemlich banale Idee: Es ist der Vorname des Gründungsmitglieds Damon Rochefort rückwärts gelesen.

 

Afro Medusa - Pasilda (1999) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

Müsste man den bekanntesten Latinhouse-Song auswählen, fiele die Wahl ziemlich sicher auf Pasilda. Es gibt wohl kein anderes musikalisches Thema, das sich einem über die Jahre so sehr eingeprägt hat, wie Piano und Gesang von Afro Medusa aus dem Jahr 1999.

Das Projekt bestand aus Nick Bennett, Patrick Cole und Sängerin Isabel Fructuoso. In ihrem Heimatland Großbritannien schaffte es  Pasilda im Oktober 2000 bis auf Platz 31 der Singles Charts. In anderen Ländern war der Song ähnlich erfolgreich.

 

Alex Gaudino ft. Crystal Waters - Destination Calabria (2006)

Geschrieben von DJ Rewerb  

Die Geschichte von Destination Calabria geht so: Alex Gaudino ist Produzent, Labelbetreiber und A&R aus Italien, der ab den frühen 1990er-Jahren umtriebig ist.

Nebenbei remixed er Künstler wie Mousse T. und arbeitet mit der Sängerin Crystal Waters zusammen, die zuvor mit "Gypsy Woman" und "100 % Pure Love" bereits international erfolgreich war.

 

Reel 2 Real ft. The Mad Stuntman - I Like To Move It (1993)

Geschrieben von DJ Rewerb  

Cover Maxi-Vinyl: Reel 2 Real ft. The Mad Stuntman - I Like To Move It (1993)Es gibt House-Klassiker, die unvergessen bleiben und immer wieder eine Renaissance erleben. In den 1990er Jahren tanzte die Welt zu einem Beat, der noch nie dagewesen war und bei dem wirklich niemand still sitzen bleiben konnte.

Mit dem heutigen House Klassiker fangen wir in der Gegenwart an. DJ und Produzent Mastiksoul hat sich an einen Remix von "I Like To Move It" gewagt. Dieser Schuss hätte schnell nach Hinten losgehen können.

Denn wie remixed man einen Song, der seit 20 Jahren jede Generation auf der Tanzfläche begleitet / einen Song, der in drei Madagascar-Filmen ein Millionen-Publikum erreichte? Ganz zu schweigen davon, dass die Band "Los Colorados" eine Cover-Version zur Fußball-Europameisterschaft 2012 kreiierte.

Es funktioniert, den Mastiksoul-Remix hörst du im Houseschuh Podcast Folge 15.

 

Projecto Uno - El Tiburon (1995) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

Die New Yorker Band "Proyecto Uno" verschmolz ihre südamerikanischen Wurzeln mit Clubmusik. Bereits ab den ausgehenden 1980er-Jahren, als sich die Mitglieder der Merengue Band fanden, erlangte "Proyecto Uno" beträchtlichen Erfolg.

"El Tiburon" (span. der Hai) ist eines ihrer erfolgreichsten Lieder. Dies mag an der frischen Kombination von Latin-Rhythmen und elektronischem Sound gelegen haben, die seinerzeit neu gewesen ist.

 

Spiller - Groovejet (If This Ain't Love) (2000) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

Der Italiener Christiano Spiller landete mit Groovejet seinen bislang größten Hit. Drei Jahre nach seinem ersten Release eroberte er im Jahr 2000 die europäischen Charts.

Die Zutaten von "Groovejet" sind so einfach wie wirkungsvoll: Tribal-mäßige Beats mit recht klassischen Percussions, eine nach echter Bassgitarre klingenden Bassline mit Wah-Wah-Effekt, dazu ein paar Disco-Strings.

Das Thema samplete er beim "Love Is You" von Carol Williams und die Vocals steuerte Sophie Ellis Bextor bei. Eine tolle Kombination, die einen rundum guten Vibe entfaltet.

 

F.P.I. Project - Rich In Paradise (Going Back To My Roots) 1989

Geschrieben von DJ Rewerb  

Ein Song, zwei Versionen. Ist die Urversion noch reiner Piano House im zeitgemäß schicken Italo-Antlitz, bekommt die Version mit dem Untertitel "Going Back To My Roots" durch den voluminösen Gesang Sharon D. Clarks eine ordentliche Portion Dynamik dazu.

Die ominösen Sprachsamples mit der tiefen Stimme bleiben aber erhalten, das geraunte "Rich In Paradise" klingt beinahe so, als würde der Allmächtige selbst schon zu den Jüngern der Tanzfläche sprechen.

Bei dem Drogenumlauf in den Clubs dieser Zeit möchte man sich nicht vorstellen, zu welch psychedelischen Wirkungen das geführt haben könnte.

 

Alex Party - Don't Give Me Your Life (1994) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

Deepness und Partyappeal sind zwei schwer zu vereinende Pole. Alex Party waren wahre Meister in diesem Fach.

"Don't Give Me Your Life" setzt zurückhaltend ein, wird getragen von Robin "Shanie" Campbells energischer Stimme. Jazzige Harmonien steigern die Dramatik zunächst subtil. Bis das Stück in akustische Freudentänze ausbricht, die Muskeln der Zuhörer unwillkürlich in rhythmische Zuckungen versetzt.

 

The Source ft. Candi Staton - You Got The Love (1991) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

Als Candi Staton einen Anruf bekam, in dem ihr mitgeteilt wurde, sie stünde gerade auf Platz eins der Charts, glaubte sie kein Wort. Sie hatte keinen Song aufgenommen. Und "You Got The Love" sagte ihr gar nichts.

Bis es ihr dämmerte: Da war doch mal dieses Stück für so eine Ernährungskampagne. Ein fast vergessenes, ehrlich gesagt recht gewöhnliches Soulstück, wurde plötzlich zum Megahit. Und für diesen Remix verantwortlich war, neben Eren Abdallah, hauptsächlich John Truelove.

 

Shakedown - At Night (2001) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

Shakedown war das Projekt der Brüder Stephan und Sebastien Kohler. Die aus Schweden stammenden Produzenten lebten um die Jahrtausendwende in der Schweiz, wo sie zusammen an den Shakedown-Stücken schraubten.

Jeder für sich beschritt schon zuvor erfolgreiche Wege in der elektronischen Musik, etwa als Label-Betreiber und Produzent.

Außerdem arbeiteten sie mit namhaften Partnern in den USA und Großbritannien zusammen. Und betätigten sich als Remixer für Größen wie Mousse T, Röyksopp oder Les Rhythmes Digitales.

 

Bomb The Bass - Beat Dis (1987) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

Bomb The Bass mischten in den 1980er-Jahren die Musikwelt gehörig auf. Zunächst als rigoros samplende Studio-Nerds, dann als Produzenten und Remixer für Depeche Mode, Neneh Cherry und andere populäre Musiker.

Sozialisiert sind die beiden Briten in der Acidhouse-Kultur der Insel, ihren Kickstart markierte die Single "Beat Dis". Diese war aufgrund exzessiven Samplings einzigartig und spektakulär. Stilistisch schlägt sie eine Brücke von House zu HipHop.

 

SNAP! - Rhythm Is A Dancer (1992) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

Nachdem die Produktion international erfolgreicher Popmusik hauptsächlich in Nord-Amerika stattfand, traten um 1990 die Europäer auf den Plan. Sie kamen beispielsweise aus Schweden oder Deutschland und brachten den sogenannten Eurodance in die Charts.

Das erfolgreichste Projekt in diesem Bereich war SNAP! aus Deutschland. "The Power", das Debüt des Frankfurter Duos, wurde zu einem Welthit.

 

Eddie Amador - House Music (1998) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

Der aus Los Angeles stammende Produzent Eddie Amador legte mit "House Music" eine von diesen Platten vor, die für die Ewigkeit gemacht sind.

Dies mag zum einen an den Vocals liegen: "Not everyone understands house music, it's a spiritual thing, a body thing, a soul thing". Heute sind diese Zeilen berühmt, wurden zigfach zitiert und zigfach gesampled.

 

Fedde Le Grand – So Much Love (2011) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

Cover Fedde Le Grand – So Much Love (2011)
Fedde Le Grand – So Much Love (2011)
Der Niederländer Fedde Le Grand ist ein alter Hase. Nicht in Bezug auf sein Lebensalter, sondern als Produzent elektronischer Tanzmusik.

Von 2000 an veröffentlichte Fedde Le Grand zahlreiche Singles, bis er im Jahr 2006 seinen Durchbruch mit "Put Your Hands Up For Detroit" hatte. Die Nummer chartete mitunter in fünf Ländern auf Platz Eins.

Im darauffolgenden Jahr brachte Fedde Le Grand sein erstes Album heraus. Diesem folgten weitere Singles und zwei Alben. "So Much Love" erschien im Jahr 2011.

 

Robin S. - Show Me Love (Stonebridge Club) 1993

Geschrieben von DJ Rewerb  

Eine New Yorkerin und ein Schwede auf dem Weg zum Weltruhm. Ein Song, zwei Durchbrüche.

Sie als Sängerin, die seit ihrem fünften Lebensjahr auf diesen Moment hingefiebert hat.
Er als DJ, der angeblich auf einer Schulabschlussfeier seiner Schwester debütierte.

Sten Hallström alias Stonebridge erkannte das Talent der jungen Robin S. und produzierte den Titel "Show Me Love" für ihr Debutalbum.

Robin S. gehörte in den frühen Neunzigern zu den Hoffnungsträgerinnen des Soul und Stonebridge hat ein seit zwanzig Jahren nicht enden wollendes Karrierehoch.

 

Samim - Heater (2007) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

In eine schweizerisch-iranische Familie geboren, nach Berlin ausgewandert und mit einem kolumbianischen Akkordeonsample weltberühmt geworden - Samim Winiger könnte als Prototyp erfolgreicher Globalisierung gelten.

Vielmehr ist er aber ein Vertreter der seit geraumer Zeit populären Spielart des Minimal House. Staubtrockene Schlagzeuggrooves, zickige Percussion und knarzige, akzentuierte Synthesizerbässe machen einen guten Teil dieser Produktionsweise aus.

Bei "Heater" wirkt alles etwas aufgelockerter, nicht ganz so steif wie bei vielen anderen Minimaltracks. Vor allem durch das lebensfreudige Akkordeon bekommt das Stück eine Leichtigkeit, ohne aufgesetzt oder gar erfolgsheischend zu klingen.

 

Krush - House Arrest (1987) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

"I know you gonna dig this!" Das Kult gewordene Sample steht am Anfang dieses historischen Housetracks: "Ich weiß, du wirst das mögen!"

Nicht gerade bescheiden, den Satz des Schauspielers Richard Pryor so exponiert zu verbasteln. Aber Krush hatten Recht, "House Arrest" erfreute sich größter Beliebtheit. Nein, es sollte vielmehr der Durchbruch der Housemusik in Europa werden.

Vor der Veröffentlichung waren die vier Elektrokollaborateure Mark Gamble, Cassius Campbell, Mark Brydon, Robert Gordon und Sängerin Ruth Joy noch Undergroundstars. Nach dem unerwarteten Charterfolg - Großbritannien Platz drei, Deutschland Platz fünf - winkte der Plattenvertrag.

 

Mousse T. vs. Hot 'n' Juicy - Horny '98 | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

Mousse T. vs. Hot 'n' Juicy - Horny '98, Cover
Mousse T. vs. Hot 'n' Juicy - Horny '98, Cover
Die Entscheidung, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und Frauenarzt zu werden oder doch lieber Musik zu machen, war für Mustafa Gündoğdu nicht schwer. Auf Praxisalltag und Krankheiten hatte der Ästhet einfach keine Lust - und zog sein Ding durch.

Seinem Vater gefiel das zunächst überhaupt nicht. Doch als dem Sohn im Jahr 1998 mit "Horny" der große Durchbruch gelang und ihm eine Grammy-Nominierung sowie ein Dankesschreiben des türkischen Generalkonsuls einbrachte, war das Eis gebrochen: Er solle bloß weiter machen!

Diese Worte nahm sich Gündoğdu scheinbar sehr zu Herzen, immerhin gelang ihm bereits ein Jahr später die Revitalisierung Tom Jones' durch die international gefeierte Zusammenarbeit "Sex Bomb".

 

Fingers Inc. - Can You Feel It? (1988) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

Geht es um "Can You Feel It" von Fingers Inc., muss man Superlative benutzen! Das Stück zählt zu den bekanntesten Liedern in der House-Geschichte, überhaupt.

Der Song wurde mit Abstand am meisten in der elektronischen Tanzmusik gesampled.

Und Larry Heard und Robert Owens, zwei Mitglieder von Fingers Inc., zählen zu den Größten des Genres - nicht zuletzt wegen "Can You Feel It?". Für zahlose junge Produzenten ist Larry Heard heute ein Vorbild.

Robert Owens ist quasi der Elder Statesman of (Chicago-)Housemusic. Er ruht sich dabei aber nicht auf auf seinen Lorbeeren aus, sondern veröffentlicht wieder Songs, als Sänger, DJ sowie Produzent.

 

Crystal Waters - 100% Pure Love (1994) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  
Crystal Waters - 100% Pure Love, Cover
Crystal Waters - 100% Pure Love, Cover

Die Biographien mancher Menschen scheinen so unglaublich, dass man dahinter direkt einen ausgebufften Dramaturgen vermutet. Crystal Waters gehört dazu.

Oder ist es nicht verblüffend, dass die jüngste Autorin, die je in die große "Writers Guild of America" aufgenommen wurde, später eine echte Leuchte in Informatik wurde, studierte und dann ihren großen Durchbruch feierte – als House Sängerin?

Wahrscheinlich ging es dabei einfach um "100% Pure Love". Anders könnte man sich so eine Bauchentscheidung wohl nicht erklären.

 

Eric Prydz - Pjanoo (2008) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

Eric Prydz ist so etwas wie eine Hitmaschine. Die folgenden Stücke waren nämlich kaum weniger erfolgreich als Pjanoo. Zum Beispiel das 2006 veröffentlichte "Education", in dem er sich den berühmten Chor von Pink Floyds "The Wall" auslieh.

Eric Prydz hatte 2004 seinen Durchbruch mit "Call On Me", einem Filterhouse-inspirierten Vocal-Tracks, der auch wegen des Videoclips für Aufsehen sorgte. Ein paar knapp bekleidete Mädels vollführen darin in einem Aerobic-Studio einen als Gymnastik getarnten Gogo-Tanz.

Das Stück platzierte hoch in den internationalen Dance-Charts und machte Prydz quasi über Nacht zum Star. In Großbritannien hielt sich "Call On Me"  ganze sechs Wochen als Nummer Eins.

Und eben "Pjanoo", das voll in die Electrohouse-Kerbe schlug, die im Jahr 2008 auf ihrem Höhepunkt war.

 

Faithless - Insomnia (1995) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

Faithless - Insomnia, 1995, Cheeky, CD-Cover
Faithless - Insomnia (1995)
Ein Wunderkind,
ein Buddhist mit Vorliebe für schnelle Autos,
ein bekiffter Hippie,
und ein schüchterner Megaproduzent.

... klingt nach einer Erfolgsformel aus dem Universum der Coen Brüder. Ist aber ganz real und hat tatsächlich funktioniert.

"Insomnia" ist das beste Beispiel für die Virtuosität und den Erfolg der Tausendsassa "Faithless". Und Insomnia machte seinem Namen alle Ehre, fesselte unzählige Clubgänger an den Tanzboden. Allerdings blieb es zunächst dabei.

Der internationale Charterfolg wurde nämlich beinahe verschlafen - wäre da nicht doch plötzlich ein Hype ausgebrochen. Nein, nicht in London, wo Faithless ihr Zuhause haben.
Sondern, in Deutschland sollte ihnen nach zwei Jahren des Harrens der Durchbruch gelingen.

 

Hithouse - Jack To The Sound Of The Underground (1988)

Geschrieben von DJ Rewerb  
cover Hithouse - Jack To The Sound Of The Underground (1988)

Als "I Can't Wait" von Nu Shooz im Jahr 1986 ein Hit wurde, deuchte es dem Remixer Peter Slaghuis, dass die 150 Pfund Gage, die er genommen, und die Tantiemen, die er ausgeschlagen hatte, wohl eine drastische Fehleinschätzung gewesen war.

Er hatte das Stück so furchtbar gefunden, dass er sogar einen ganz neuen Refrain komponierte. "I Can't Wait" war zwar nicht sein Baby, aber gewissermaßen sein unterschätztes Stiefkind.

Gut für ihn, dass zumindest sein Selbstbewusstsein gestärkt wurde. Denn von Kindesbeinen an hatte er mit einem Tapedeck akustische Versuchsaufbauten studiert und mit der so genannten "Cassette-Pause-Button-Editing-Technique" ein virtuoses Hobby gefunden.

Und das sollte sich letztlich noch auszahlen: 1988 landete der gerade mal Zwanzigjährige einen Chart- und Clubhit in Europa, mit "Jack To The Sound Of The Underground".

 

Bucketheads - The Bomb (These Sounds Fall Into My Mind) (1994)

Geschrieben von DJ Rewerb  

"The second most popular game that we played as children is house", so heißt es im Intro von The Bomb. Einer groovenden Housemusic-Bombe, die Kenny "Dope" Gonzalez geschrieben hat.

Der New Yorker machte - unter anderem mit "Little" Louie Vega als Masters At Work - erstmals in den mittleren 1990er-Jahren von sich Reden. Er produzierte vor allem Vocal-House, der nicht selten einen Disco-Einschlag hatte. Genauso wie bei "The Bomb". Dieser Song war der Durchbruch für Kenny "Dope" Gonzalez. Obwohl es gar nicht so gedacht war.

Schließlich produzierte er die erste Fassung des Songs vor allem, weil im der billige Eurodance-Sound auf den Keks ging. Ausgerechnet in diesen Eurodance-Länder passierte es dann, dass "The Bomb" in die Charts einzog. Und erst über den Umweg fand der Song den Weg zurück in die USA.

 

Black Box - Ride On Time (1989) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

Ein Stück, das sich einbrennt wie kaum ein zweites. Das liegt auch am zurecht gepitchten und hektisch montierten Gesangssample von Loleatta Holloway.

Dieses Sample sorgte für eine gewaltige musikalische Kontroverse in den Achtzigern: Wie geht man mit den Eigentumsrechten gesampleter Lieder um?

Loleatta Holloway konnte mit ihrem repetetiven und entfremdeten Gekreische jedenfalls nicht viel anfangen. Und als sie dann noch feststellen musste, dass ihr Name im Zusammenhang mit "Ride On Time" nirgendwo auftaucht, war ihr Verständnis ausgereizt.

 

Axwell ft. Max'C - I Found U (2007) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  
Axwell ft. Max'C - I Found U, Cover
Axwell ft. Max'C - I Found U, Cover

Ein lockeres Pianoriff, Breakbeats, Synthiestreicher, souliger Falsettgesang von Boomfunk MCs Gastsänger Max'C: Welcome back to the Nineties!

Doch dann: Drop, ein Raum öffnet sich. Aus dem Nichts pirschen sich blubbernde, treibende Stakkato Klänge an. Eine gewaltige Bassdrum setzt ein, die jeden Club aus den Angeln hebt.

Luftmassen werden von den Lautsprechern bewegt, dass einem die Haare zu Berge stehen, die Knie sich den Schwingungen ergeben und das Trommelfell den Befehl zur uneingeschränkten Endorphinausschüttung gibt. Axwells Produktionen gehören zu dem Imposantesten, was man mit Akustik so anstellen kann.

 

Moloko - Sing It Back (1998) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

Auch wenn Molokos "Sing It Back" schon ein paar Jahre alt ist, hat es nichts von seinem Glanz verloren.

Die Gefühle, die diese Vocalhouse-Granate auslöst, sind fast noch intensiver als zur Zeit ihrer Veröffentlichung im Jahr 1998. Damals war es unmöglich, an "Sing It Back" vorbeizukommen - im Club, auf dem Festival, der Afterhour und im Radio, es wurde überall gespielt.

 

Everything But The Girl - Missing (1994) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

"Missing" handelt vom größten aller Popmusik-Motive, der Liebe. Die Refrainzeile "I miss you, like the desserts miss the rain" ist - nebenbei erwähnt - die in sämtlichen Remixen am meisten verwendete Textpassage.

Von diversen Produzenten geremixed, wurde "Missing" in praktisch allen Genres der elektronischen Tanzmusik zu einer Art Überhit.

Die Houseszene mischte der Mix von Todd Edwards kräftig auf. Er ersetzte die Instrumentierung des eher jazzigen Originals (Drums, Percussion, Akustik-Gitarre, Bass und Synthesizer) durch treibend-pumpende Housebeats und einen satten Bass. Die Rhythmik akzentuierte er mit Teilen des Gitarrenmotivs und schuf mit Synthpads eine dezente Mystik und Melancholie.

 

Inner City - Big Fun (1988) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  
Inner City - Big Fun, Plattencover
Inner City - Big Fun

Über Inner Citys "Big Fun" zu schreiben, ist eine Herzensangelegenheit. Es gibt kaum eine andere Platte in meiner Sammlung, mit der ich mehr positive Erinnerungen verbinde.

"Big Fun" ist gut gelaunt,
"Big Fun" ist eine Party-Nummer.

Was der Refrain verkündet, gibt die Stimmung des gesamten Stücks wieder: "We're having big fun, the party just begun, yeah yeah yeah yeah". 

 

Camisra - Let Me Show You (1998) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

Camisra, Let Me Show You, Cover, 1998Es scheint eine Seltenheit, aber es gibt sie doch: die Eigenbrötler mit Projektnamen.

Wer hinter "Camisra" erneut eine Zusammenarbeit verschiedener Housegrößen vermutet, hat sich ausnahmsweise mal geschnitten. Zwar ist DJ "Tall" Paul Newman eine Größe – was mit zwei Metern Körpergröße auch physisch unbestritten ist – jedoch Camisras einziges Mitglied.

Böse Zungen mögen jetzt behaupten, für das Zusammenmischen alter Tracks und Sprachsamples sei nicht viel kreatives Potenzial erforderlich. Doch gerade diese Bescheidenheit der Mittel, dieser Minimalismus verhilft dem Stück zu seiner Originalität: "Let me show you what I'm capable of!"

 

The Shamen - Move Any Mountain - Progen (1991) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

The Shamen - Move Any Mountain, CD-Cover
The Shamen - Move Any Mountain
In einem Keller in Aberdeen fanden sich im Jahr 1985 vier jungen Männer zusammen, um ihren musikalischen Vorbildern zu frönen: Bands wie "Pink Floyd" und "The 13th Floor Elevators".

Aber Psychedelic Rock war nicht mehr so angesagt wie noch 15 Jahre zuvor und "Alone Again Or" – so hießen sie – war ein Dasein als Semiprofis beschert. Immer wieder veränderte sich die Besetzung.

Sänger und Bassist Colin Angus entdeckte die elektronische Musik für sich. Es kam zu Differenzen.

 

David Guetta vs. The Egg - Love Don't Let Me Go (2002+2006) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

David Guetta machte elektronische Musik einem großen Publikum zugänglich wie kein Zweiter.

Klar, so ein Massen-Publikum hatten und haben auch andere DJs schon erreicht. Aber so wie David Guetta die Stadien, Festivals und Hallen füllt, schafft es sonst keiner.

Dies liegt an der Musik des Franzosen, die schlichtweg massenkompatibel ist. Sie lässt sich mit den Adjektiven popig, tranceig und elektrohousig umreißen.

Ergänzt wird das alles durch aufwändige Vermarktung und ergibt so die Marke David Guetta.

 

M|A|R|R|S - Pump Up The Volume (1987) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

Sample-Wahnsinn fällt mir zuerst ein, wenn ich Pump Up The Volume höre. Und ansonsten kein Musik-Genre, dem man es zuordnen könnte.

Denn das 1987 erschienene Lied ist im Wesentlichen eine Arrangement von vielen, sehr vielen Samples.

Es würde den Rahmen dieses House-Klassiker-Artikels sprengen, sie alle aufzuzählen. Daher nur ein grober Abriss der verbratenen Soundschnipsel: Angefangen bei James Brown wurde quer durch den Funk-Gemüsegarten gesampelt, und bis hin zu Kurtis Blow und anderen Grandfathers des Rap so ziemlich alles benutzt, was musikalisch dazwischen liegt.

 

Nightcrawlers - Push the Feeling On (1995)

Geschrieben von DJ Rewerb  

Ein Stück, die Menschheit zu spalten: in Frenetische und Genervte.

Der abgehackte, auseinander geschnittene Gesang in seiner ständigen Wiederholung, der sehr eingängige Synthesizer, der trotz satter Substanz in den Hintergrund tretende Beat – das polarisierte.

Denn damit aus der eher unscheinbaren Soul-House-Tanzflächenschlaftablette "Push The Feeling On" der Nightcrawlers ein Chartknaller werden konnte, musste erstmal Mark Kinchen Hand anlegen.

Der Unterschied ist, na ja, sagen wir der, zwischen einem Gauguin und einem Picasso: fundamental. Aber genial.

 

Guru Josh - Infinity (1990) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

Es gibt wohl niemanden, der nicht automatisch die Hände in die Luft reisst, wenn er Infinity hört. Besonders wegen des verträumten Saxophons ist das Stück berührend und sein Wiedererkennungswert enorm.

Verantwortlich für diesen Überhit ist der Brite Guru Josh. Er ist in der Acidhouse-Bewegung der späten Achtzigerjahre verwurzelt. Und das hört man dem 1990 erschienen Infinity deutlich an.

Mit den distorteten Synths, Pianosamples und Pads klingt es mehr nach Warehouse und Rave, als nach Soul oder Disco - wie etwa die US-Housemusic aus dieser Zeit.

 

Wamdue Project - King Of My Castle (1999) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

Wamdue Project - King Of My Castle, CD-Cover
CD-Cover: King Of My Castle
"King Of My Castle" war im Jahr 1999 so ein Lied, auf das sich bei Parties irgendwie alle einigen konnten: gut tanzbar aber trotzdem individuell, eingängig aber nicht stupide.

Vielleicht wäre "Chris, Chris & Chris" der originellere Name für ein Projekt gewesen, dessen Mitglieder auf die Namen Chris Brann, Chris Clark und Chris Udoh hören. Andererseits hätte man so immer nach den anderen beiden Chris' gefragt, wobei doch Christopher T. Brann die ausschlaggebende Kraft hinter "Wamdue Project" war.

Letztlich ist der Name auch vollkommen egal, denn "King Of My Castle" ist ein typischer House Klassiker, an dessen Titel man sich noch nach vierzehn Jahren erinnert, den Interpreten allerdings nach drei Wochen vergessen hat.

 

Colonel Abrams - Trapped (1985) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

Colonel Abrams, Trapped, Cover
Colonel Abrams - Trapped
Vollsynthetisches Schlagzeug, Staccato Bass und diese schmierigen Synthesizer … Welcome to the Eighties!

Aber was hat das mit House zu tun? Ganz einfach: Die Verbindung von stampfender Elektromusik und Popsong-Strukturen war visionär, für das Jahr 1985.

Die Houseszene lebte in Underground Clubs wie dem Warehouse in Chicago gerade auf. Colonel Abrams versuchte diesen Trend aufzuwerten und war ambitioniert House mit der Musik seiner Vorbilder wie Luther Vandross oder Marvin Gaye zu verknüpfen. Das ist ihm gelungen.

 

The Original - I Luv U Baby (1995) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  
The Original - I Luv U Baby, Vinyl Label
The Original - I Luv U Baby

Der Multiinstrumentalist Everett Bradley traute seinen eigenen Ohren kaum, als er 1995 tanzend und schwitzend in einem Club plötzlich seine eigene Stimme hörte.

Erst wenige Wochen zuvor hatte er die betörenden Vocals zu "I Luv U Baby" eingesungen.

Dessen jazzig intoniertes, zackiges Klavierriff brennt sich schon nach zwei Takten ein und gibt zusammen mit dem luftigen mittneunziger Housebeat den perfekten Rahmen für Bradleys Stimme ab: "The Original - I Luv U Baby" war im Jahr 1995 ein echter Brandbeschleuniger für die Tanzflächen. 

 

Armand Van Helden - My My My (2004) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

Disco, Funk und Soul ist die Essenz von Housemusic. Dieses Bestandteile setzt Armand Van Helden stets so zusammen, dass das Ergebnis die Clubs auf Hochtouren bringt.

Armand Van Helden ist einer der ganz Großen des House. Nicht wegen seines Namens "Van Helden", wie man vermuten könnte, sondern wegen seiner Produktionen. Zum Beispiel ist er ein Teil des Duos "Duck Sauce". Du musst schon hinter dem Mond gewohnt haben, wenn du deren Mega-Erfolg nicht mitbekommen hast.

Um "Barbra Streisand" geht es heute aber gar nicht, sondern um "My My My" aus dem Jahr 2004.

 

Jamiroquai - Space Cowboy (1994) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

Jamiroquai - Space Cowboy, Vinyl Label
Jamiroquai - Space Cowboy
Als Jason Kay Anfang der Neunziger bei einem Vorsingen der Acidjazz-Band "The Brand New Heavies" abgelehnt wurde, strich er keinesfalls die Segel.

Kurze Zeit später stürmte seine Band "Jamiroquai" die Charts. Auf dem Weg, den Bands wie "The Brand New Heavies" geebnet hatten.

Etwa zur gleichen Zeit brachte ein New Yorker Koch, puerto-ricanischer Abstammung, sein Debütalbum als Houseproduzent raus: David Morales. Ihm kam 1994 die Hitsingle "Space Cowboy" von Jamiroquai in die Finger. Ein Stück das relaxten Groove, smoothe Vocals und uneingeschränkte Tanzbarkeit verband.

Uneingeschränkte Tanzbarkeit? Da sah Morales noch Luft nach oben und legte einen satten Club-Remix hin.

 

S-Express - Theme From S'Express (1988)

Geschrieben von DJ Rewerb  
S-Express - Theme From S'Express (1988)

Eine Spraydose als Hihat, eine Wagenladung Samples und ein spleeniger Typ, der mit knallroten Kopfhörern rumläuft – "Theme From S'Express" musste einfach Kult werden.

Aber das englische BBC Radio 1 weigerte sich die Platte zu spielen. Die Platte schien dazu verdammt Underground zu bleiben ... Oder doch nicht?

 

Marshall Jefferson - Move Your Body (1986) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

Kaum ein Song bringt die Ära des Chicago House der Mittachtziger so auf den Punkt wie "Move Your Body" von Marshall Jefferson.

1986 als "The House Music Anthem" auf dem Label Trax Records veröffentlicht, wurde der Titel schnell zur Dance-Hymne der US-Millionenstadt. Und Marshall Jefferson zur großen Nummer zwischen namhaften House-Produzenten wie Larry Heard, Frankie Knuckles oder Lil Louis.

 

Gadjo - So Many Times (2003/2006) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

Aus Miami Beach schreibe ich heute über "So Many Times" von Gadjo. Warum dieser Titel, ausgerechnet heute? Nicht nur weil "So Many Times" sommerliche Stimmung verbreitet.

Ein großes Event und Teil der Winter Music Conference in Miami ist die Verleihung der International Dance Music Awards (IDMA). Dort war "So Many Times" im Jahr 2006 für die Würden des "Best House/Garage Track" nominiert.

Außerdem war Gadjo für "Best Track of the Year" beim House Music Award 2005 nominierte sowie für "Best House Track" beim Dance Music Award 2006 in Deutschland. Große Erfolge waren für "So Many Times", den zweiten Song von Gadjo also fast vorprogrammiert.

 

Huff & Herb - Feeling Good (1997) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

"It's a new dawn, it's a new day!" erklingt die soulig-laszive tiefe Frauenstimme, unterlegt von einem sanften House-Beat und chilligen Synthie-Akkorden.

Es klingt nach Aufbruch, Motivation und positiver Lebenseinstellung, aber auch nach relaxter Stimmung unter südlichen Palmen und heißem Sandstrand unter den Füßen. "Feeling Good" von Huff & Herb brachte diese entspannend-verzückte Message im Jahr 1997 unter das Volk und in die Dance-Charts.

 

Baby D - Let Me Be Your Fantasy (1992/94) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

Die britische Euro-House-Band oder Drum'n'Bass-Band Baby D erlangte ihre Bekanntheit mit dem Song "Let Me Be Your Fantasy". Mit diesem Titel erreichte sie Platz 1 der britischen Single-Charts.

Für diesen Erfolg benötigte Baby D zwei Anläufe und zwei Jahre Zeit.

 

Sandy B - Make The World Go Round (1996) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

"Make the World Go Round" ist prototypischer Vocal-House der mittleren 1990er-Jahre. Der Song kommt trotzdem alles andere als beliebig daher.

Ein Beat mit leicht zerrenden Hihats, fette Juno-Bässe und ein paar Synth-Schnipsel bilden das schiebende Instrumental, das unter den Vocals von Sandy B liegt.

Typisch für den Vocal-House dieser Zeit ist der Gesangs-Teil aus Strophen und Refrains aufgebaut. In den Glory Days des Genres waren die Zutaten bereits vielfach erprobt und die Produzenten wussten, was funktioniert. "Make The World Go Round" funktioniert somit gleichermaßen im Club, wie im Radio.

 

Farley Jackmaster Funk ft. Darryl Pandy - Love Can't Turn Around (1986)

Geschrieben von DJ Rewerb  

Die Musikrichtung House verdankt ihren Namen dem Warehouse in Chicago, Illinois. In dieser Stadt wurde Farley Jackmaster Funk am 25. Januar 1962 geboren, als Farley Keith Williams.

Seine eigene und unverkennbare Definition für House Musik fand er Anfang der 1980er Jahre. Mit „Jack The Bass“ und zahlreichen DJ-Tools stieg Farley Jackmaster Funk in den Olymp der House Szene in Chicago auf.

 

Loveland - I Need Somebody (1994) | House Klassiker

Geschrieben von DJ Rewerb  

Ein souliges Gesangssolo, ein Gospelchor. Das Intro zu Lovelands "I Need Somebody" geizt nicht mit Pathos.

Rachel McFarlanes Stimme treibt das Stück innerhalb einer halben Minute zu einem ersten Höhepunkt – ganz ohne Instrumente.

Dann gibt das Klavier einen satten Staccato Groove vor, das Fingerschnippen auf dem Offbeat schiebt die Beine willenlos in Richtung Tanzfläche. Spätestens mit Einsatz des perkussiven Housebeats und dem knackigen Bass sollte auf dieser dann ein rhythmischer Tumult zuckender Körper ausbrechen.

 

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